Von Tres Cantos über Madrid und München nach Hof

Heute endet unsere wunderbare Reise durch Spanien. Wir frühstücken in unserem Hotel mit frisch gemachten Spiegeleiern, packen unsere Koffer ins Auto und fahren zum Flughafen nach Madrid. Bei zunächst ziemlich dichten Verkehr kommen wir trotzdem einigermaßen gut voran und sind, wie geplant, gegen 09.45 Uhr am Flughafen. Jetzt heißt es nur wieder eine Tsnkstelle finden um das Mietauto aufzutanken. Diese finden wir dann auch in der Nähe des Terminals 1, tanken und müssen dann nochmal eine Runde drehen um  zum Rückgabeparkplatz für das Auto zu kommen.

Wir stellen das Auto nach 2.600 gefahrenen Kilometern auf den vorgesehenen Plätzen ab, ein Mitarbeiter nimmt den Schlüssel entgegen, checkt das Auto (alles in Ordnung) und wir machen uns auf den langen Fußweg zum Terminal 2, unserem Abflugterminal.

Wir geben unser Gepäck ab ( eingecheckt haben wir Schöngeistern, diesmal mit mobiler Bordkarte) und begeben uns zur Sicherheitskontrolle. Hier müssen wir erst einmal zusehen, dass wir Irenes mobile Bordkarte auf ihrem Handy angezeigt bekommen, was aber schließlich noch gelingt.

Auf dem Weg zu unserem Abfluggate lesen wir dann auf der Anzeigetafel, dass sich der Abflug verzögert, nicht wie vorgesehen 11.45 Uhr sondern erst um13.10 Uhr. Es wird jetzt auch kein Abfluggate mehr angezeigt. So laufen wir trotzdem zum ursprünglichen Gate und sehen auf der nächsten Anzeigetafel dass sich der Abflug jetzt auf 13.00 Uhr eingestellt hat.

Als wir fast am Gate sind zeigt die dortige Anzeigetafel die Zweit 14.20 Uhr und man solle sich an seine Fluggesellschaft wenden. Noch etwas unschlüssig sehen wir auf dem Handy nach, ob eine Nachricht der Lufthansa eingetroffen ist. Dem ist nicht der Fall und auf der Lufthansa-Seite steht auch noch „planmäßig“. Und tatsächlich, als wir das nächste Mal auf eine Tafel sehen, ist wieder die ursprüngliche Zeit angezeigt,

Also gehen wir jetzt doch zum Abfluggate und tatsächlich finden sich dort kurze Zeit später die Mitarbeiter Lufthansa ein. Wir checken gegen 11.30 Uhr ein und starten mit ca. 15 Minuten Verspätung von !adrid nach München.

Hier kommen wir pünktlich wieder am Satellitenterminal an, müssen deshalb wieder erst mit dem Zug zurück zum Terminal zwei und dort läuft dann auch s hin unser Gepäck über das Band.

Wir rufenden Parkservice an und werden schönen paar Minuten später von diesem abgeholt und zu unserem Auto gefahren. Das klappt wieder hervorragend und ist nur zu empfehlen.

Schließlich kommen wir gegen 17.45 Uhr wieder in Hof an und nehmen uns gleich mal Bratwürste zum Abendessen mit.

Zurück inFranken!

 

 

 

 

 

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Von Lerma nach Tres Cantes

Heute, an unserem letzten Tag in Spanien, lassen wir es gemütlich angehen und stehen etwas später auf. Außerdem regnet es bereits jetzt ziemlich heftig. So lassen wir uns viel Zeit, frühstücken ganz gemütlich im Parador-Hotel – bei den Spaniern gibt es keinen Sekt zum Frühstück, aber Rotwein, auf den wir aber dann doch verzichten – und packen dann unsere Sachen.

Wir checken aus, legen den Koffer ins Auto, das direkt vor dem Hoteleingang auf der Plaza Mayor steht, nehmen unsere Regenschirme und schauen uns kurz auf der Plaza Mayor, auf der heute der Wochenmarkt stattfindet, um.

Dann verlassen wir Lerma und fahren eine gute halbe Stunde nach Santo Domingo de Silos, um das dortige romanische Kloster zu besuchen. Wir sehen uns den hgerrlichen Kreuzgang an und können im Rahmen einer Führung auch die Apotheke aus dem 17. Jahrhundert besichtigen. Im Kreuzgang ist es außerdem trocken, denn es regnet immer. Och ziemlich stark. Wir haben zwischenzeitlich sogar die Regenjacken angezogen.

Kreuzgang im Kloster von Santo Domingo de Silos

 

Kloster Santo Domingp de Silos

Von Santo Domingo de Silos fahren wir weiter nach Covarubbios, einem kleinen alten Städtchen, das sich durch viele, hier in Nordspanien eigentlich seltene, Fachwerkhäuschen auszeichnet und dass trotz Regens sehr nett anzuschauen ist.

Fachwerk in Spanien

Dann machen wir uns auf den längeren Weg über Lerma Richtung Madrid, weitestgehend auf der Autobahn, mit einem kurzen Kaffee-und Kuchen-Stopp in einer kleinen Bäckerei in einer Ortschaft irgendwo unterwegs.

Kuchen

Schließlich erreichen wir kurz vor Madrid unseren beutigrn Zwischenstopp im Vorort Tres Cantes. Bevor wir im Hotel einchecken kaufen wir in einem Supermarkt noch unsere „Reiseandenken“ wie Plovenöl, Oliven und Käse. Dann fahren wir zum Hotel, checken ein, parken unser Auto, obwohl es auf der Straße genügend Parkplätze gäbe, trotzdem in der Tiefgarage, weil wir von hier aus mit dem Lift trocken und direkt das Zimmer erreichen, und so all unser Gepäck mit hinaufnehmen können um es für den morgigen Heimflug vorzubereiten. Und die Parkgebühr ist mit 7 Euro auch relativ günstig.

Das Zimmer in diesem Hotel ist auch wieder sehr groß, sauber und angenehm. Hier können wir nun in aller Ruhe Koffer packen, für den Flug einchecken, unsere Sachen sortieren usw. Außerdem gibt es in der Hotelbar auch einen Feierabendwein. So lassen wir diesen letzten Urlaubstag gemütlich ausklingen, gehen dann noch in der Nähe (der Regen hat mittlerweile aufgehört) zum Abendessen mit riesigen Portionen an Fisch und Fleisch. So können wir morgen früh in aller Ruhe zum Flughafen (von hier aus 20 Minuten) fahren. unser Flieger geht um 11.45 Uhr.

Von Santillana del Mar nach Lerma

Heute nachen wir uns so langsam auf den Rückweg nach Madrid, von wo am Donnerstag unser Flieger nach Hause startet. Wir frühstücken in unserem Hotel, checken aus und machen uns dann auf den kurzen Weg zu unserem ersten Stop, der Höhle von Alatamira bzw. dem zugehörigen Museum.

Gegen 10.00 Uhr kommen wir dort an und erhalten Eintrittskarten für,die Höhle um 10.20 Uhr. Die Höhle von Altamira ist einer der bekanntesten Höhlen mit Steinzeitmalereien, allerdings ist die Originalhöhle seit einigen Jahren für den Besucherverkehr gesperrt. Deshalb hat man im Bereich des Museums die Höhle originalgetreu nachgebaut und diese ist nicht weniger beieindruckend.

Höhlenzeichnungen in Altamira

Wir sehen uns die gutnerhaltenen Malereien von Bisons, Hirschen und Menhen an und informieren uns über das Leben in de Steinzeit im angrenzenden Museum.

Schließlich fahren wir weiter und durchqueren einen Nationalpark über eine über 1.200 Meter hohe Passstrasse, auf der uns mehr Kühe als Autos begegnen. Wir genießen bei trotz anderem Wetterbericht, wieder sonnigem Wetter die Aussichten in die umliegenden Täler.

Aussicht im Gebirge von Nordspanien

 

Kühe begleiten unseren Weg

Der nächste Halt ist an der Quelle,des Flusses Ebro, die in einem kleinen Park liegt, in dem wir einen kleinen Spaziergang unternehmen.

Quelle des Ebro

Dann geht es weiter am landschaftlich reizvollen Ebro-Stausee entlang bis nach Burgos, wo wir gegen 15.00 Uhr eintreffen.

Am Ebro-Stausee

 

Am Ebro-Stausee

Jetzt ist es Zeitmr ein paaar Tapas oder pinxtos, wie auch immer diese hier heißen, auf jeden Fall sind die, dIe wir in einer Bar Inder Altstadt von Burgos genießen, besonders lecker.

Dann besichtigen wir die riesige Kathedrale von Burgos ( die drittgrößte Spaniens), bekommen für unseren Eintrit auch einen ausführlichen Audio-Guide und sehen uns mit diesem fast 1 1/2 Stunden in dem Gotteshaus um.

„Fliegenfänger“ in der Kathedrale von Burgos

Dann ist es Zeit, sich auf den restlichen Weg, es ist nur noch eine halbe Stinde Fahrzeit, nach Lerma zu machen. Außerdem hat es mittlerweile auch noch angefangen zu regnen.

Wir kommen kurz vor 18.00 Uhr in unserem Hotel, dem Parador in Lerma, das in einem alten Palast aus dem 17. Jahrhundert untergebracht ist, an. Wir  checken, nachdem wir erst etwas warten müssen, ein und beziehen ein herrliches Zimmer in dem Prachtbau.

Parador in Lerma

Wir gönnen uns in der Bar im Innenhof des Paradors ein Gläschen Wein, beovor wir uns das alte Städtchen Lerma noch etwas ansehen.

Abendessen gibt es heute mit verschiedenen Speisen, wie Salmolejo, Käse, Gambas und verschiedener Wurst im Bistro des Hotels. Zum Abschluss noch ein kleines Bierchen und dann ab in das große, gemütliche Zimmer.

 

An der Nordküste Kantabriens

Heute wollen wir von Santillana del Mar aus die Küste in der Nähe besuchen. Wir frühstücken aber zunächst in unserem Hotel bevor wir aufbrechen. Wir fahren erst einmal zum Museum an der AltamairaHöhle ( dieses hat heute nicht geöffnet) um zu sehen, wann dieses morgen früh aufmacht. Dann fahren wir weiter nach Comillas um dort endlich einmal einWerk des Baumisters Anronio Gaudi besuchen zu können.

Landschaft in Kantabrien

Bereits bei der Anfahrt auf Comillas bemerken wir, dass sich am Horizont grauer Himmel ausbreitet, der irgendwie komisch aussieht. Nicht unbedingt nach Regen, aber trotzdem neblig und trüb. Als wir dann in Comillas am Hafen aussteigen, wissen wir sofort, woher dieser komische Himmel kommt – es riecht total verbrannt und die Luft ist wie in einer Räucherkammer. Offenbar zieht bis hierher der Rauch der Waldbrände, die im Westen Spaniens wüten.

Der Rauch trübt den Himmel

Nachdem wir nur kurz am Hafen entlanggegangen sind, parken wir unser Auto in der Nähe des „El Capricho“, einem der wenigen Werke von Gaudi außerhalb von Katalonien, und können wenig später dieses außergewöhnliche Bauwerk besichtigen. Wir bekommen hierfür auch ein deutsches Faltblatt und können damit auch die Einzelheiten im Inneren und änder Fassade des Hauses entdecken. Gaudi war offenbar wirklich ein Genie auf seinem Gebiet, das lässt sich auch hier in dem Werk aus seiner Jugend bereits erkennen.

El Capricho

Von Comillas aus geht es weiter an die beiden Strände Playa de Oyambre und Playa de Meron,wo wir jeweils aussteigen und eine ganzes Stück am Strand spazieren gehen. Der Himmel ist jetzt wirklich stark bewölkt und es ist auch nicht mehr ganz warm.

An der Playa de Meron

 

Unterwegs nach Santander

Schließlich fahren wir nach Santander, parken in einem Parkhaus und besuchen zunächst den Mercado Este, in dem wir leckere pinxtos zum Mittagessen verspeisen ( Kabeljau mit Zwiebeln, Fischsalat mit Krabben und Croquette mit Schinken und Tomate). Dann laufen wir etwas durch Santander und stellen fest, dass dies keine besonders schöne Stadt ist.

Figuren am Hafen von Santander

Deshalb fahren wir weiter zum Capo Mayor, wo wir unterhalb des dortigen Leuchtturms an den Klippen spazieren können und einem Deutschen aus Pforzheim helfen, nachdem er seine Brille verloren hat.

Am Capo Mayor

Von hier aus geht es zurück ins Hotel, auf einen Feierabendwein nach Santillana del Mar und dann zum Abendessen in ein Restaursnt im ersten Stock eines der alten Häuser. Wir essen heute leckere Hähnchenflügel als Vorspeise und dann Fisch und Schweinebäckchen. Das Essen ist wesentlich besser als gestern und so kehren wir gesättigt nur noch auf ein Bierchen zum Abschluss in einer kleinen Bar ein. Wir trinken media Cervezas – auf gut fränkisch einen „Schnitt“ – und danach geht es ab ins Bett.

Von Zarautz nach Santillana del mar

Wir frühstücken heute noch einmal am Strand von Zarautz – mit Cafe von leche, Croissants und Xumo de la naranja (Orangensaft aus frisch gepressten Orangen). Dann packen wir unsere Sachen, holen das Auto aus dem Parkhaus und verstauen dann den Koffer m Kofferraum. Schließlich lassen wir die Parkkarte und die 16 Euro Parkgebühr – für zwei Tage richtig preisgünstig – auf dem Tisch im Appartement und verlassen Zarautz auf der Küstenstraße in Richtung Bilbao.

Entlang der Küstenstraße

Wir fahren die erste Zeit immer an der Küste entlang, auf engen, kurvigen Straßen aber mit immer wieder schönen Blicken auf die baskische Atlantikküste. Den ersten Halt wollen wir in Lekeitio einlegen, aber hier ist kein Psrkplatz zu finden. Alle freien Stellen und wenn auch noch so klein, sind zugeparkt, so dass wir schließlich beschließen weiterzufahren. Und auch unterwegs sind in verlassener Gegend jede Menge Menschen zu Fuß unterwegs und wir fragen uns, wo diese wohl hinwollen bzw. herkommen.

Der nächste Abstecher führt uns zum Matxitxabo-Kap mit seinem Leuchtturm. Diesen erreichen wir auf einer Straße , die mehr aus Schlaglöchern besteht als aus Teer. Aber die Aussicht ist dafür umso besser und wir genießen eine Zeit lang den Wind der uns hier begegnet. Trotzdem ist es so warm, dass wir die lange Hose gegen eine kurze tauschen bevor wir weiterfahren.

Ausblick auf die Küste

Aber schon bald steht der nächste Halt an. Wir wollen die Kapelle San Juan de Gaztelugatxe besuchen, die auf einem mächtigen Felsen im Meer thront. Im Reiseführer steht hierzu, dass vom Parkplatz an der Straße ein Weg hinab führt. Aber als wir dort ankommen trauen wir unseren Augen nicht. Hunderte von Autos parken sämtliche Parkplätze, und diese sind reichlich vorhanden, zu und auch die ganze Zufahrtsstraße entlang parken die Fahrzeuge. Die Spanier nutzen offenbar den heutigen Sonntag alle für einen Ausflug hierher.

Kapelle auf dem Felsen mitten im Meer

Nach einigem Kreisen durch die Parkplätze fährt glücklicherweise vor uns ein Auto weg, so dass wir doch noch parken können. Wir laufen Richtung Kapelle, stellen aber schon bald fest, dass der Weg für Irenes Knie viel zu steil ist. Deshalb laufen wir nur bis zum Aussichtspunkt von dem aus man die Kapelle und die Steilküste gut sehen kann.

Wieder zurück kehren wir in einem Restaurant neben dem Parkplatz ein, wo es trotz großem Andrang viele frische pinxtos auf der Theke gibt. Wir nehmen eine kleine Auswahl mit Champignon und Rührei auf Weißbrot, sowie irgendetwas undefinierbarem aber alles sehr lecker.

Jetzt müssen wir aber endlich mal etwas weiter kommen ( es ist schon fast 15.00 Uhr) und so fahren wir auf die Autobahn, an Bilbao vorbei und Richtung Santander. Kurz vorher machen wir noch einen Abstecher nach Ajo (gleich neben Noja) – Fränkisch ausgesprochen recht lustig – um dort den Leuchtturm zu besuchen. Allerdings ist das Gelände nur bis 30. September zugänglich und wir stehen vor eine verschlossenen Tor. So besuchen wir wenigstens noch den naheliegenden Strand und fahren dann den Rest der Strecke nach Santillana del mar. Die Landschaft ist hier sehr grün, hügelig und mit steilen Klippen zum Meer – es sieht fast ein wenig wie in Irland aus.

Irland in Spanien

In unserer Unterkunft, dem Hotel Colonial in Santillana del Mar parken wir zunächst unser Auto auf dem hoteleigenen Parkplatz (hierfür bekommen wir eine Fernbedienung) und checken ein. Das Zimmer ist eher schlicht im spanischen Stil eingerichtet, aber sauber und geräumig.

Wir laufen dann noch etwas in dem mittelalterlichen Ort herum, lassen uns vor einer Bar vor der romanischen Kirche nieder bevor wir noch einmal ins Hotel zurückkehren.

Santillana del Mar

Plaza Mayor

Gegen 20.30 Uhr machen wir auf den Weg zum Abendessen in den Ort. Nachdem dieser aber überwiegend auf Tagestouristen eingestellt ist, finden wir nicht sofort ein geöffnetes Lokal. Aber nach kurzem Suchen bekommen wir doch im Außenberweich eines Restaurants einen Tisch und essen heute Käse, Gambas in Knoblauch und Lammkoteletts. Nicht überragend aber trotzdem gut.

Santillana del Mar

Anschließend gehen wir heute mangels Alternativen gleich zurück ins Hotel. Deshalb ist auch der Blog etwas ausführlicher.

Zarautz und San Sebastian

Am heutigen Samstag steht die Erkundung der Küste um Zarautz und vor allem die Besichtigung von San Sebastian auf dem Programm. Wir frühstücken aber erst einmal an der Stranpromenade mit Blick auf das Meer und den sonnigen, blauen Himmel. Dann fahren wir zunächst die Küstenstraße von Zarautz nach Getaria. Zunächst hat man hier einen Blick zurück auf den Sandstrand von Zarautz und schließlich die Aussicht auf den sog. Mausfelsen mit einem kleinen Leuchtturm.

Nach einem kurzen Spazierang am Hafen von Getaria fahren wir auf der Autobahn (2,16 Euro Maut) Richtung San Sebastian um zunächst einen Abstecher in den Industriehafen einzuschieben, an dessem Ende das Fischerdorf Pasaia gute Blicke auf die natürliche Hafeneinfahrt bietet .

Hafeneinfahrt in Pasaja

Dann geht es endgültig nach San Sebastian. Wir parken unser Auto in einem Parkhaus am Anfang der Altstadt und beginnen die herrliche Stadt zu erkunden. Es macht hier wirklich Spaß zunächst durch die alten Gassen zu schlendern und dann einen langen Spaziergang am Meer entlang zu machen. San Sebastian ist eine herrliche, saubere, gepflegte und vornehme Stadt. Hier macht es noch einmal richtig Spaß herumzulaufen, das Ambiente ist fast ein wenig wie in den Seebädern in England oder an der Ostsee.

Ehemalige Stierkampfarene, heute einer der zentralen Plätze in San Sebastian

Am Strand von San Sebastian

Einen Teil der insgesamt sechs Kilometer langen Promenade laufen wir direkt am und im Wasser bevor wir schließlich am uralten Schrägaufzug ankommen, der zum Monte Igueldo hinaufführt. Wir nehmen dieses rustikale Gefährt in Anspruch und genießen von der Bergstation herrliche Ausblicke auf San Sebastian mit seinem unglaublichen Strand. Es sieht fast ein wenig aus wie Rio de Janeiro, sogar eine Christusstatue erhebt sich auf dem gegenüberliegenden Monte Urgull. Hier oben nehmen wir auch auf einer Terrasse mit Aussicht ein Mittagessen ein – nichts Besonderes aber die Aussicht wiegt das auf.

Aussicht vom Mount Igueldo

Dann fahren wir mit dem Funicular wieder hinunter, sehen uns am Ende der Promenade das Kunstwerk Peine del Viento an und laufen die ganze Promenade wieder zurück in die Altstadt.

Über 100 Jahre alter Funicular

Nachdem wir noch ein alte barocke Kirche angesehen haben geht es mit müden Füßen zurück zum Auto. Hier zahlen wir mal wieder fast 15 Euro Parkgebühr und fahren dann zurück nach Zarautz. Wir kaufen in einem kleinen Basar noch etwas Wasser ein und kehren schließlich an der Strandpromenade wieder für einen Feierabendwein ein.

Tapas (hier pinxtos) – Bar in San Sebastian

Zurück im Appartement machen wir uns für das Abendessen fertig und gehen heute in eine Lokal oberhalb des Strandes um Fisch zu essen. Wir sind die ersten Gäste und nehmen an einem der mit weißen Tischdecken und Stoffservietten gedeckten Tische Platz. Das Lokal, das im Internet auch gute Bewertungen bekommen hat, macht eigentlich einen ganz guten Eindruck.

Allerdings ist de Service doch etwas gewöhnungsbedürftig. Der Kellner bringt zunächst Brot, das er aus einem Körbchen mit einer Zange herausnimmt – und dann einfach auf den Tisch wirft. Ohne Teller oder ähnlichem, nur auf die Tischdecke. Die Weinflasche wird geöffnet – und das war es. Einschenken kann man schließlich selber.

Wir amüsieren uns köstlich über dieses doch merkwürdige Verhalten, insbesondere mit dem Brot, aber das Essen ist ausgezeichnet. Wir essen eine Fischsuppe, verschiedenen Fisch und zum Nachtisch Sorbet. Wirklich lecker – auch wenn das Brot auf dem Tisch liegt 🙂

Zum Abschluss gehen wir noch einmal zur Plaza de Musika – heute aber nur um noch etwas zu Trinken. Satt sind wir bereits. Hier herrscht heute das wahre Leben, viele Kinder fahren mit Skateboards, Rollern und Fahrrädern oder spielen Fußball. Und das nachts um elf zwischen den Lokalen vor denen die Leute sitzen. In Deutschland undenkbar, hier völlig normal.

So gehen wir auch heute wieder mit vielen Eindrücken schlafen. Gute Nacht.

Saragossa nach Zarautz

Heute fahren wir weiter an die Nordküste Spaniens. Wir checken in unserem Hotel in Saragossa aus und verlassen die im Moment noch recht ruhige Stadt (wahrscheinlich müssen die alle noch ausschlafen).

Wir fahren zunächst in den Nationalpark „Bardenas Reales“ mit seinen bizarren Felsformationen, staubtrockenen Schluchten und öden Weiten.

Bardenas Reales

Wir holen uns im Informationszentrum ein Karte des Gebietes und machen uns auf eine ca. 34 km lange Rundtour auf geschotterten Pisten (fast wie in Australien) durch den Nationalpark. Die Landschaft ist wirklich beeindruckend und wir bleiben häufiger stehen um ein Stück in die Landschaft hineinzulaufen und Fotos zu machen. Außerdem läuft Dieter ca. 220 Stufen zu einem Aussichtspunkt hinauf.

Bardenas Reales

Bardenas Reales

Wir verbringen hier über zwei Stunen bevor wir weiterfahren nach Olite, einem schönen kleinen Örtchen mit einem Märchenschloß und mittelalterlicher Altstadt. Hier kehren wir auch zum späten Mittagessen ein und verspeisen große Portionen Hühner- und Schweinefleisch.

Schloss in Olite

Nachdem wir noch etwas durch den netten Ort spaziert sind, fahren wir die restlichen 130 Kilometer nach Zarautz aus Zeitgründen auf der mautpflichtigen Autobahn durch die hier sehr gebirgige Landschaft.

Gegen 17.15 Uhr kommen wir an unserem Appartement an, halten kurz an einer Bushaltestelle, und holen – wie vom Vermieter angekündigt und mitgeteilt – die Parkkarte für das nahe gelegen Parkhaus aus dem Appartement. Das Appartement selbst ist mit einem Zahlenschloss gesichert, den uns der Vermieter bereits im Vorfeld per Mail mitgeteilt hat. Das ist alles sehr problemlos und gut organisiert.

Wir fahren mit unserem Auto ins Parkhaus, wissen aber nicht, was wir mit der Parkkarte anfangen sollen. Deshalb ziehen wir ein Ticket, damit sich die Schranke öffnet und suchen uns erst einmal einen Parkplatz. Am Ausgang fragen wir dann die Parkwächterin, was wir mit der Parkkarte machen sollen. Sie erklärt uns, dass wir diese auf keinen Fall in den Ticketschlitz schieben dürfen (dazu is sie auch zu dick, das haben wir auch schon bemerkt), sondern diese einfach vor den Schlitz halten müssen. Sie tauscht dann auch gleich das gezogene Pakrticket um und registriert unsere Parkkarte.

So können wir den restlichen Weg ins Appartement zurücklegen und beziehen ein sehr großes Zimmer mit Küche und Wohnbereich gleich am Strand von Zarautz. Das sieht sehr nett aus.

Wir machen auch bald einen Spaziergang an der Strandpromenade entlang, können uns unseren Feierabendwein, und gehen dann nochmal zurück um uns für das Abendessen umzuziehen.

Strand mit Promenade in Zarautz

Heute gibt es in der kleinen Altstadt von Zarautz baskische pinxtos (Tapas) in zwei verschiedenen Bars. Diese sind anders zubereitet, als wir das aus Saragossa oder Barcelona kennen – größer und üppiger belegt. Außerdem gibt es verschiedene ausgefallene Variationen aus Fleisch und Fisch. Aber auch hier wie schon bisher – sehr lecker.

Nachdem wir gesättigt sind machen wir uns auf den Rückweg um uns für morgen auszuruhen.